121.500 Wärmepumpen in 4 Monaten verkauft
Von Januar bis April 2026 hat die Branche 41 Prozent mehr Wärmepumpen abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Verbandschef Martin Sabel sieht Industrie und Handwerk gestärkt – fürchtet aber, dass die Politik bei der BEG-Förderung im nächsten Bundeshaushalt nachjustiert. Was jetzt auf dem Spiel steht.
Der Absatz von Wärmepumpen hat in den ersten Monaten des laufenden Jahres deutlich angezogen. "Wir haben einen Aufwärtstrend im Wärmepumpenmarkt von 41 Prozent. Das stärkt Industrie und Handwerk", sagte Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP). Diesen Trend gelte es zu halten. Deshalb hofft die Branche auf Nachbesserungen beim Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) im parlamentarischen Verfahren und auf eine verlässliche Förderung. "Grundsätzlich ist es wichtig, die Förderung stabil zu halten", erklärte Sabel mit Blick auf Höhe und Systematik.
Energiekrise und aktuelle Förderung sorgen für Absatzplus
Wie der BWP-Geschäftsführer weiter sagte, hat die Branche von Januar bis April 2026 rund 121.500 Wärmepumpen abgesetzt. Das ist ein Plus von 41 Prozent im Vergleich zu den Vorjahresmonaten. Als Grund nannte er vor allem die aktuelle Energiekrise und die derzeitige Förderung. "Besser wird es nicht", sagte er mit Blick auf die Förderung. Die Regierungsfraktionen hätten sich zwar darauf verständigt, die BEG-Heizungsförderung bis mindestens zum Jahr 2029 auskömmlich finanziert fortzusetzen. Der Verband befürchtet aber, dass im Zuge der Beratungen über den nächsten Bundeshaushalt in den nächsten Wochen daran gerüttelt werden könne. "Wir gehen schon davon aus, dass es bei der Heizungsförderung Anpassungen geben wird", betonte Sabel.
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