Aktuelles – 7. September 2025

Autos als Stromspeicher? Eon wittert eine große Chance

Mit einer passenden Wallbox können Autos künftig auch Strom in den Haushalt oder das Stromnetz zurückspeisen. Fachleute haben nun durchgerechnet, was das heißt.

Deutschlands größter Energieversorger Eon sieht in den Batterien bestimmter E-Autos ein großes Stromspeicher-Potenzial. Anfang dieses Jahres seien in Deutschland schon mehr als 225.000 Autos zugelassen gewesen, die technisch für sogenanntes bidirektionales Laden vorbereitet gewesen seien, heißt es in einer Eon-Analyse.

Bidirektional bedeutet „in zwei Richtungen“: Mit einer passenden Wallbox können solche Autos künftig nicht nur Strom für den eigenen Betrieb speichern, sondern auch in den Haushalt oder das Stromnetz zurückspeisen.

In Pilotprojekten wird das schon erprobt, in der Breite ist es aber noch nicht verfügbar: „Für eine flächendeckende Anwendbarkeit sind noch viele regulatorische Fragen offen, die grundlegend geklärt werden müssen“, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Es fehlen rechtliche Rahmenbedingungen, einheitliche Standards und marktfähige Tarife“, so der Tüv-Verband.

Rein rechnerisch Nacht-Strom für zweieinhalb Millionen Menschen

Eon betont das große Potenzial der verbauten Akkus als Stromspeicher: „Würden 60 Prozent der Batteriekapazitäten nachts flexibel zur Verfügung stehen, hätten wir fast 8.000 Megawattstunden Energie, die kurzfristig und dezentral nutzbar wären“, sagte der Vorstandschef der Eon-Vertriebstochter Eon Energie Deutschland, Filip Thon. „Das ist genug Strom, um zweieinhalb Millionen Haushalte von 17.30 Uhr abends bis 5.30 Uhr am Morgen zu versorgen, also beispielsweise genau dann, wenn viele Geräte laufen, aber weniger Solarenergie zur Verfügung steht.“

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