Batteriespeicher-Bestand steigt auf 2,5 Millionen Anlagen
Alleine im ersten Quartal gingen mehr als zwei Gigawattstunden Speicherkapazität in Betrieb. Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt, Gaskraftwerke bei Ausschreibungen nicht zu bevorzugen.
Düsseldorf. Im ersten Quartal wurden zwei Drittel mehr Batteriespeicher gebaut als vor einem Jahr. Von Januar bis März wurden etwa zwei Millionen Kilowattstunden (zwei Gigawattstunden) an Speicherkapazität neu in Betrieb genommen, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) unter Berufung auf Zahlen der Bundesnetzagentur mitteilt. Damit wuchs der Bestand stationärer Akkumulatoren insgesamt auf circa 28 Gigawattstunden, verteilt auf 2,5 Millionen Anlagen.
Mehr als die Hälfte des Zubaus im ersten Quartal entfiel mit über einer Gigawattstunde auf Großspeicher mit Kapazitäten jenseits einer Megawattstunde. Das war beinahe eine Vervierfachung zum Vorjahr. Im Heimspeichersegment mit Kapazitäten von 5 bis 20 Kilowattstunden stagnierte der Zubau dagegen bei rund 0,74 Gigawatt.
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