Aktuelles – 19. August 2025

BEG-Förderung verdreifacht: Wärmepumpen treiben Antragsrekord

Die BEG-Zusagen steigen im ersten Halbjahr 2025 um rund 200 Prozent. Besonders Wärmepumpen-Anträge erreichen nahezu das gesamte Vorjahresvolumen.

Die Zusagen für Anträge auf Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 200 Prozent gestiegen. Wurden laut dem Bundeswirtschaftsministerium zwischen Februar und Juni 2024 48.023 BEG-Anträge bewilligt, waren es zwischen Januar und Juni 2025 146.739 BEG-Anträge (ohne Zusatzanträge). Das Förderprogramm wurde parallel zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes Anfang 2024 angepasst. Es befand sich also im ersten Halbjahr 2024 im Hochlauf.

Die meisten Anträge im Wohnhausbereich kamen im Jahr 2025 bisher, wie bereits im gesamten Vorjahreszeitraum, aus Bayern. Dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Wärmepumpen-Zusagen gehen durch die Decke 

Im Bereich der Förderung für Wärmepumpen decken die BEG-Zusagen bereits nach den ersten sechs Monaten, rund 80 Prozent des Zusagenvolumens des Vorjahres ab. 124.595 Anträge auf Wärmepumpenförderung wurden bereits genehmigt, im gesamten Jahr 2024 waren es 153.576. Die meisten BEG-Anträge wurden 2025 im März eingereicht, wie aus einer Auflistung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hervorgeht, nach einem Tiefpunkt im Juni, zogen die Antragszahlen im Juli bereits wieder an. 

Bezahlt wird die BEG-Förderung aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF). Innerhalb des KTF stellt die Förderung für effiziente Gebäude auch 2026 den größten Posten dar. 12,1 Milliarden Euro sieht die Bundesregierung für die Förderung vor. Im Haushaltsentwurf für das laufende waren insgesamt 15,3 Milliarden Euro vorgesehen. "Das Absinken bei der BEG geht auf die auslaufende Ausfinanzierung der hohen Zusagen 2022/23 zurück", heißt es zu dem gesenkten Betrag aus dem Wirtschaftsministerium. "Diese Mittel sind jetzt ausbezahlt."

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