BNetzA-Vizechefin: "Wer klein ist und es bleiben will, muss leistungsfähig sein"
Die Bundesnetzagentur hält sich aus der Frage, wie viele Verteilnetzbetreiber in Deutschland benötigt werden, strikt heraus. "Wir machen keine Strukturpolitik", sagt die BNetzA-Vizepräsidentin Barbie Kornelia Haller in einem Interview mit der ZfK.
Kleine Netzbetreiber seien nicht notwendigerweise schlechter oder ineffizienter als große, zumal Größe auch den effizienten Betrieb eines Mehrspartenunternehmens dargestellt werden könne, erklärt Haller weiter. "Wir bestehen aber im Interesse der Kunden darauf, dass kleine und große Netzbetreiber alle Anforderungen an den modernen Netzbetrieb und die Nutzbarmachung der Energiewende für den Verbraucher erfüllen." Hier könne es keine Abstriche geben. "Eine Diskussion darüber, dass kleine Verteilnetzbetreiber Anforderungen nicht erfüllen müssen, brauchen sie mit der BNetzA nicht zu führen. Auch wer klein ist und es bleiben will, muss leistungsfähig sein."
Klare Position auch zum Nest-Prozess und vermiedenen Netzentgelten
In dem Gespräch mit der ZfK äußert sie sich unter anderem auch klar zum laufenden sogenannten Nest-Prozess und zu den vermiedenen Netzentgelten. Kornelia Barbie Haller wird auf dem diesjährigen VKU-Stadtwerkekongress in Mainz am 30. September und ersten Oktober über die Reform des Regulierungsrahmens sprechen, und darüber, was noch für die Transformation der Netze notwendig ist.
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