Aktuelles – 9. Januar 2026

Brüssel will offenbar nur zwölf Gigawatt neue Gaskraftwerke genehmigen

In den Verhandlungen über die deutsche Kraftwerkstrategie gibt es nach SPIEGEL-Informationen eine Vorentscheidung. Die EU-Kommission will dem Bund offenbar deutlich weniger neue Gaskraftwerke zugestehen als gewünscht.

Bei der sogenannten Kraftwerkstrategie, die Deutschland vor Stromknappheit und Blackouts schützen soll, deutet sich eine Entscheidung an. Nach SPIEGEL-Informationen will die EU-Kommission der Bundesrepublik erlauben, bis 2031 genau zwölf Gigawatt (GW) an steuerbaren Kapazitäten zu bauen. Dabei soll es sich vollständig oder nahezu vollständig um Gaskraftwerke handeln. Die nötigen Ausschreibungen sollen noch dieses Jahr durchgeführt werden.

Zusätzlich soll ein sogenannter Kapazitätsmechanismus mit einem Volumen von voraussichtlich 29 Gigawatt geplant sein. Dieser umfasst neben Gaskraftwerken auch alle anderen steuerbaren Kapazitäten – von Batteriespeichern über Biogasanlagen bis zu Fabriken, die bei Stromknappheit die Produktion herunterfahren.

Die Einigung sei mit der EU-Kommission fast ausgehandelt, sagen drei Brancheninsider. Der Kompromiss solle in Kürze verkündet werden. Aus dem Wirtschaftsministerium hieß es auf Anfrage, man äußere sich grundsätzlich nicht zu laufenden Verfahren. Da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien, stünden auch die Zahlen noch nicht final fest.

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