Aktuelles – 7. Juli 2026

Bundesregierung plant strategische Gasreserve

Schwarz-Rot geht eine staatliche Gasreserve für Krisenfälle an. Finanziert werden soll sie über eine Umlage auf die Gasverbraucher. Diese müssen sich auf deutlich höhere Kosten einstellen.

Mit einer staatlichen Erdgasreserve für Krisenfälle möchte die Bundesregierung die Stabilität des Energiesystems erhöhen.

Wie das Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) mitteilte, liege ein innerhalb der Regierung abgestimmter Plan vor, um die Gasversorgung auch in außergewöhnlichen Situationen abzusichern. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters über den Plan berichtet.

Finanziert werden sollen die Kosten in Milliardenhöhe für die Reserve nicht aus dem Bundeshaushalt, sondern über eine Umlage auf die Gasverbraucher.

Nach Reuters-Informationen von einem Insider werden die Kosten für Aufbau und Gaseinkauf auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro geschätzt. Sie sollen sich auf die Jahre 2027 und 2028 verteilen. Hinzu kämen laufende Kosten von 150 bis 180 Millionen Euro jährlich.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

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