Ein halbes Prozent der Fläche reicht für die Solarenergie-Ziele
Das Umweltbundesamt fordert Vorrang für Dachanlagen beim Solarausbau. Doch auch Freiflächen sind nötig, wenn strenge Kriterien gelten.
Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 die Netto-Null beim CO₂-Ausstoß zu erreichen. Dazu ist es nötig, noch deutlich mehr erneuerbaren Strom als heute zu produzieren. Erstens muss der aktuelle 40-Prozent-Rest an fossilen Energien ersetzt werden, zweitens braucht es mehr Elektrizität für den Ausbau der E-Mobilität, das Heizen per Wärmepumpe sowie die Produktion von Wasserstoff.
Die Gesamtzahl der – mehr als 30 000 – Windräder muss dafür nicht erhöht werden, hier bringt ein „Repowering“ mit leistungsstärkeren Anlagen an den jeweiligen Standorten einen Großteil des nötigen Kapazitätsplus. Bei der Solarenergie ist das anders. Sie braucht mehr Fläche – und das kann zu Konflikten mit dem Naturschutz und anderen Nutzungen, vor allem der Landwirtschaft, bringen.
Das Umweltbundesamt (UBA) gibt hier nun Entwarnung. Ein ambitionierter Ausbau der Photovoltaik in Deutschland ist laut einer neuen Analyse möglich – ohne Natur und Landwirtschaft zu gefährden. Allerdings muss dafür eine Reihe von Grundsätzen beachtet werden. Wichtigster Punkt: ein Vorrang von Solaranlagen auf Dächern oder bereits anderweitig versiegelten Flächen, also etwa Parkplätzen, Deponien, Industrieflächen und anderen vorbelasteten Standorten. Zudem zentral: eine Doppelnutzung von Agrarflächen sowohl für den Anbau als auch für die Stromproduktion – Stichwort „Agri-Photovoltaik“.
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