Aktuelles – 29. September 2025

Energiewende: ZVEH befürchtet Verzögerung

Der ZVEH kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur Energiewende. Sie rechne die Aufgabe kleiner als die Vorgängerregierung. Das schaffe Verunsicherung und senke das Tempo der Energiewende.

Die derzeit im Rahmen der Energiewende ergriffenen Maßnahmen reichen nicht aus, um die Klimaschutzziele zu erfüllen. Das war ein Ergebnis des Monitoringberichts zur Energiewende, die das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln gemeinsam mit der BET Consulting GmbH vorgelegt hat.

Die Bundesregierung hat danach zehn Maßnahmen für sichere, saubere und bezahlbare Energie vorgeschlagen, um die Energiewende neu auszurichten. Dabei werde der zukünftige Energiebedarf in Deutschland nach unten korrigiert, kritisiert der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH).

Ausbauziele sinken

Das Energieministerium (BMWE) halte zwar am Ziel fest, den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms bis zum Jahr 2030 auf 80 Prozent zu steigern. Durch den nun vorhergesagten geringeren Stromverbrauch sänken aber auch die Ausbauziele für die Erneuerbaren und den Netzausbau. "Die Regierung rechnet sich also ihre Aufgaben kleiner", so der ZVEH. Dadurch verstärke sie die Gefahr, die Wirtschaft bei einer Zielverfehlung zu beschädigen.

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