Es besteht akuter Handlungsbedarf!
BDEW legt 10-Punkte-Papier zur Stärkung der Resilienz der Energie- und Wasserinfrastrukturen vor.
Der mehrtätige Stromausfall aufgrund eines Brandanschlags im Südwesten Berlins zeigt akuten Handlungsbedarf auf. Weiter Anschläge sind vorgekommen und können perspektivisch nicht ausgeschlossen werden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) benennt in einem 10-Punkte-Papier die wichtigsten Handlungsfelder, die nun schnell angegangen werden müssen.
Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Wie empfindlich Deutschland der Wegfall von Strom und Wärme treffen kann, hat uns der mehrtägige Stromausfall im Südwesten Berlins vor Augen geführt. Zehntausende Haushalte waren durch einen Brandanschlag ohne Strom und damit bei winterlichen Minusgraden größtenteils auch ohne Heizung. Die Einschnitte für die Betroffenen waren hart, aber am Ende sind wir noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.
Die Energie- und Wasserwirtschaft weiß um ihre Verantwortung und investiert schon heute kräftig in die Sicherung der Anlagen und der Infrastruktur. Ein 100-prozentiger Schutz ist angesichts der vielen Kilometer Strom- und Gasnetze und Wasserleitungen trotzdem nicht möglich. Anschläge oder Naturkatastrophen können zu Unterbrechungen der Energie- und Wasserversorgung führen. Um zu verhindern, was zu verhindern geht und schnell reagieren zu können, sollte schnellstmöglich eine Koordinierungsgruppe von Bund, Ländern und Gemeinden sowie den Betreibern kritischer Infrastrukturen dauerhaft eingesetzt werden, um die notwendigen Schritte vorzubereiten und umzusetzen. Es geht sowohl um Prävention als auch um die Verbesserung der Reaktion auf Ausfälle, für die jetzt diverse rechtliche Vorgaben angepasst werden müssen. Es besteht akuter Handlungsbedarf.“
Mehr Informationen sowie den 10-Punkte Plan des BDEW finden Sie hier.

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