Aktuelles – Energiekosten, Energiesicherheit, Flexibilitäten, Netzregulierung, Netzentgelt – Januar 2026

EWI-Energietagung: Achtung, Hochspannung – Energiewende unter Druck?

Die Energiewende steht vor zahlreichen Herausforderungen. Bei der EWI-Energietagung 2026 in Köln diskutierten Fachleute über Energiekosten und Energiesicherheit, Netz(entgelt)regulierung und die Integration dezentraler Flexibilitäten.

Die Energiewende steht im Spannungsfeld zwischen regulatorischen, politischen und wirtschaftlichen Anforderungen. Diese Spannungen prägten die Diskussionen der zahlreichen Fachleute aus Energieökonomik und -praxis bei der EWI-Energietagung 2026. Entsprechend drehten sich die Vorträge um den Wirtschaftsstandort Deutschland sowie die Auswirkungen der Energietransformation auf Strommarkt, Stadtwerke, Industrie und Gesellschaft. Außerdem gab es Schwerpunkte zur Transformation des Industrielandes NRW sowie zur Heterogenität und Komplexität der Wärmewende.

„Die geopolitischen und geoökonomischen Machtverhältnisse verändern sich mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit“, sagte EWI-Direktor Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge bei der Eröffnung der Veranstaltung in Köln. Die äußeren Veränderungen und inneren Widersprüche seien in der Tat geeignet, die Energiewende unter Druck setzen. „Wichtig wäre in dieser Situation eine kohärente, in sich schlüssige Strategie, welche die Klima- und Energiepolitik mit anderen eng damit verbundenen Politikfeldern zusammendenkt, insbesondere mit der Industrie-, Technologie-, Finanz-, Sozial- und Sicherheitspolitik.“

Müller: „Das richtige Netz zur richtigen Zeit“

Unter den mehr als 300 Gästen waren prominente Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, wie Dr. Christoph Müller (CEO Amprion), Kerstin Andreae (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums BDEW), Klaus Müller (Präsident Bundesnetzagentur), Prof. Dr. Veronika Grimm (Mitglied des Sachverständigenrats Wirtschaft), Holger Lösch (stv. Hauptgeschäftsführer BDI Bundesverband der Deutschen Industrie), Katja Wünschel (CEO RWE Renewables Europe & Australia), Julien Mounier (Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Düsseldorf), Heike Heim (Aufsichtsratsvorsitzende EWI), Prof. Dr. Dieter Bathen (Vorstandsvorsitzender Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft), Sylwia Bialek-Gregory, Ph.D. (Wissenschaftliche Geschäftsführerin EWI) und Jun.-Prof. Oliver Ruhnau (Universität zu Köln und EWI).

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