Aktuelles – Fachkräfte, E-Handwerk, Konjunktur, Neubau – Januar 2026

Fachkräftebedarf in den E-Handwerken weiterhin rückläufig

Die E-Handwerke verzeichnen derzeit 65.000 offene Stellen – ein Rückgang um 18 Prozent. Am meisten betroffen sind an-/ungelernte Helfer.

Gemäß der aktuellen Fachkräfteerhebung des ZVEH verzeichnen die E-Handwerke derzeit etwa 65.000 offene Stellen – 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dies deutet darauf hin, dass der Bedarf an Fachkräften wie im Vorjahr weiter rückläufig ist. Am meisten betroffen sind an- und ungelernte Helfer. Die Gründe sind vielfältig: Die Krise im Neubaubereich hält an, die Sanierungsrate ist auf einem Tiefpunkt, die Energiewende stagniert. Angesichts der demografischen Entwicklung warnt der ZVEH jedoch: Der Fachkräftebedarf bleibt eine Herausforderung!  

Bereits vor wenigen Wochen zeigte die Herbstkonjunkturumfrage 2025 des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH): Die Unternehmen sind im Zuge der gesamtwirtschaftlichen Situation deutlich zurückhaltender geworden, was die Einstellung neuer Mitarbeiter betrifft. Hatten vor zwei Jahren, im Oktober 2023, noch 66 Prozent der Unternehmen angegeben, offene Stellen zu haben, waren es im Oktober 2025 nur noch 46,9 Prozent.

Rückgang von 80.000 auf jetzt 65.000 offene Stellen
Nun macht die aktuelle Fachkräfteerhebung des ZVEH* deutlich: Auch für 2026 ist der Fachkräftebedarf im größten installierenden Gewerk weiter rückläufig. Die gesamtwirtschaftliche Situation schlägt sich damit auch auf diesen wichtigen Konjunkturindikator nieder. So sank die Zahl der gemeldeten offenen Stellen von 79.567 zu Beginn des Jahres 2025 auf jetzt 65.301** und ist damit zum zweiten Mal in Folge rückläufig. Zwischen 2021 und 2023, auf der Hochphase der Energiewende, war der Bedarf noch von Jahr zu Jahr angestiegen und hatte 2023 mit 96.580 offenen Stellen einen Höhepunkt erreicht.

Die ausführliche Meldung finden Sie hier.

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