Aktuelles – 27. August 2026

Haushalte wollen wieder mehr in Klimaschutz investieren

Besonders nachgefragt werden PV-Dachanlagen und E-Autos. Manchmal fehlt es aber auch am Geld. Das zeigt das jüngste KfW-Energiewendebarometer. 

Die Verbraucher in Deutschland wollen wieder mehr in Klimaschutz investieren. Dies ist das Ergebnis des jüngsten Energiewendebarometers der staatlichen KfW-Förderbank. Darin bekunden 66 Prozent der befragten privaten Haushalte Handlungsbereitschaft. Im vergangenen Jahr waren es nur 59 Prozent. "Trotz andauernder Konjunkturdelle in Deutschland scheinen die Menschen nun wieder umzudenken, sie wollen wieder in die Energiewende investieren", sagte KfW-Chef-Volkswirt Dirk Schumacher.

14 Millionen Haushalte mit Energiewende-Technologie

Schon jetzt haben rund 14 Millionen Haushalte in Deutschland mindestens eine Energiewendetechnologie – wie Wärmepumpen, PV-Dachanlagen, Solarthermieanlagen, Batteriespeicher, Elektroautos oder Holzpelletheizungen – angeschafft. Das sind nach Angaben der KfW rund 1,1 Millionen Haushalte mehr als 2025. Insgesamt gibt es laut Statistischem Bundesamt rund 41 Millionen Privathaushalte hierzulande. Zudem planen rund 5 Prozent der Haushalte, binnen Jahresfrist erstmals in eine solche zu investieren. Befragt wurden für die aktuelle repräsentative Umfrage 4.381 Haushalte in Deutschland zwischen Dezember 2025 und April 2026.

Starke Nachfrage nach E-Autos und Aufdach-PV-Anlagen

Wie die KfW weiter mitteilte, hat sich die Nachfrage nach Elektroautos und Aufdach-PV-Anlagen besonders dynamisch entwickelt. So sei der Anteil der Haushalte mit reinen E-Autos oder Plug-in-Hybriden binnen eines Jahres von 7 auf 10 Prozent gestiegen. 18 Prozent der Haushalte nutzten zudem eine Aufdach-PV-Anlage. Im Vorjahr waren es 16 Prozent.

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