Aktuelles – 13. April 2026

KI bei Stadtwerken: Studie zeigt aktuellen Stand

79 Prozent der Energieversorger haben bereits KI eingeführt. Die meisten stecken im Pilotbetrieb fest, kein einziger EVU gilt als wirklich KI-getrieben.

Künstliche Intelligenz (KI) verändert Branchen, Prozesse und ganze Berufsbilder – und längst hat sie auch die Energiewirtschaft erfasst. Manche, wie Thies Hansen vom Netzbetreiber Hamburger Energienetze vergleichen die Entwicklung sogar mit der industriellen Revolution.

Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunftsmusik klang, gehört 2026 bei vielen Unternehmen bereits zum Alltag. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC zeigt jedoch: Zwischen ersten Pilotprojekten und echtem Produktivbetrieb klafft im Bereich KI noch eine erhebliche Lücke. Die Studie analysierte die Situation des Jahres 2025.

79 Prozent nutzen bereits KI

Unter dem Namen "Künstliche Intelligenz in der Energiewirtschaft" befragte PWC Entscheidungsträgerinnen und -träger von Energieversorgungsunternehmen (EVU) unterschiedlicher Größe. Angefangen bei kleinen Stadtwerken mit unter 100 Beschäftigten bis hin zu integrierten Konzernen mit über 2000 Mitarbeitenden. Das Ergebnis ist eindeutig: 79 Prozent der befragten Unternehmen haben bereits erste KI-Lösungen eingeführt.

Doch der Blick hinter die Zahl ernüchtert. 61 Prozent dieser Unternehmen stecken noch auf einer experimentellen Stufe, und das unabhängig von der Unternehmensgröße. Sie haben Pilotprojekte gestartet, aber eine skalierte Nutzung steht bisher noch aus. Nur jedes vierte EVU verfügt über eine explizite strategische KI-Roadmap. Kein einziges Unternehmen stuft sich derzeit als fortgeschritten oder KI-getrieben ein. PWC nennt dieses Phänomen das "PoC-Dilemma": Firmen erproben Lösungen, schaffen den Sprung in den Regelbetrieb aber nicht.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

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