Aktuelles – 11. Juli 2024

Markt für Heizungen weiterhin rückläufig

Der Markt für neue Heizungen kommt weiterhin nicht in Schwung. Insgesamt setzten die Hersteller bis einschließlich Mai diesen Jahres 39 Prozent weniger Wärmeerzeuger ab als noch im Vorjahreszeitraum. Das geht aus der Absatzstatistik hervor, die der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) am 9.7.2024 vorgelegt hat.

Besonders bemerkbar macht sich die Investitionszurückhaltung bei Wärmepumpen. Die Hersteller setzten 52 Prozent weniger Geräte ab als noch im Vorjahreszeitraum. Das entspricht 74.000 abgesetzten Einheiten in absoluten Zahlen. Dabei hatten die Hersteller gemeinsam mit weiteren Marktpartnern ihre Unterstützung für das von der Bundesregierung gesteckte Ziel zugesichert, ab 2024 jährlich 500.000 Wärmepumpen zu installieren. In diesem Kontext haben die Unternehmen teils milliardenschwere Investitionen getätigt, um zusätzliche Produktionskapazitäten aufzubauen. In der Prognose geht die Heizungsindustrie davon aus, dass im laufenden Jahr lediglich bis zu 200.000 Wärmepumpen abgesetzt werden.

Die Verunsicherung der Verbraucher spiegelt sich auch in der negativen Marktentwicklung von holzbasierten Heizungen wider. Insgesamt ging der Absatz von Biomasseheizungen um 79 Prozent zurück. Innerhalb dieses Segments schrumpfte der Markt für Pelletheizungen sogar um 81 Prozent. Das entspricht 4000 abgesetzten Geräten.

Vollständige Meldung auf der Internetseite des BDH

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