Negativer Strompreis von 499 Euro liefert Reiche neue Argumente
Photovoltaikstrom flutet die Strombörse und lässt die Preise ins Negative fallen. Steuerzahler kommt das teuer zu stehen. Von Wirtschaftsministerin Reiche geplante Reformen sollen das ändern.
Der Mai begann mit negativen Strompreisen. Am ersten Tag des Monats erreichten sie um die Mittagszeit für sechs aufeinanderfolgende Viertelstunden-Abschnitte den Wert von minus 499 Euro pro Megawattstunde. Eine hohe Photovoltaik-Stromproduktion traf auf die an einem Feiertag typischerweise geringe Nachfrage. Die Rechnung zahlen die Steuerzahler.
Die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll Abhilfe schaffen.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Betreiber von kleineren Photovoltaikanlagen, wie sie auf Hausdächern installiert werden, keine staatlich garantierte Einspeisevergütung mehr erhalten. Stattdessen sollen sie den produzierten Strom selbst vermarkten („Direktvermarktung“).
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Energiegemeinschaften vor Ort
Marktpartner arbeiten bundesweit erfolgreich in regionalen Energiegemeinschaften zusammen - auch in Ihrer Nähe!