Aktuelles – 26. März 2026

Neubau droht unter 200.000 Wohnungen zu fallen

Auf dem Wohnungsbau-Tag schlagen führende Verbände der Bau- und Wohnungswirtschaft Alarm: Deutschland stecke beim Wohnen in der Krisenstarre. Für das Bauhandwerk verschärft sich die Lage durch Auftragsmangel, explodierende Kosten und fehlende Rechtssicherheit beim einfacheren Bauen.

Die Zahlen, die das Verbändebündnis Wohnungsbau in Berlin präsentierte, sind besorgniserregend: In diesem Jahr droht die Zahl der fertiggestellten Neubauwohnungen erstmals unter die Marke von 200.000 zu fallen. Nötig wären laut Branchenexperten mindestens 300.000 pro Jahr. Die Ampel-Koalition hatte sich eigentlich sogar 400.000 vorgenommen.

Gleichzeitig leben laut der aktuellen Wohnungsbau-Studie der Bauforschungsinstitute ARGE (Kiel) und RegioKontext (Berlin) bereits 9,9 Millionen Menschen in überbelegten Wohnungen – 1,4 Millionen mehr als noch zu Beginn des Jahrzehnts. Fast jedes fünfte Kind in Deutschland wachse in einer zu kleinen Wohnung auf, so Studienautor Arnt von Bodelschwingh vom Forschungsinstitut RegioKontext.

Wohnungsmarkt eingefroren – Umzug lohnt sich nicht

Der Wohnungsmarkt sei regelrecht eingefroren, warnt von Bodelschwingh: "Sofern überhaupt Wohnungen angeboten werden, passen sie immer seltener zu dem, was Menschen suchen." Selbst wer in eine deutlich kleinere Wohnung wechseln wolle, zahle drauf. Die Folge: Niemand zieht um, Familien kommen nicht an größere Wohnungen, ältere Menschen bleiben in zu großen Häusern. "Ohne Neubau friert der Wohnungsmarkt immer weiter ein", so von Bodelschwingh.

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