Neue Mehrheiten, alte Projekte: Energiebranche warnt vor Kurswechsel
Die Energiewirtschaft verlangt nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verlässliche politische Rahmenbedingungen. Stadtwerke halten sich mit politischen Prognosen noch zurück.
Die Wahl in Sachsen-Anhalt hat die politischen Mehrheitsverhältnisse grundlegend verändert. Die AfD wurde stärkste Kraft. Welche Parteien künftig in Magdeburg regieren und welchen energiepolitischen Kurs sie einschlagen werden, ist auch am Tag nach der Wahl noch nicht absehbar. Für die Energiewirtschaft steht dennoch fest: Die langfristigen Aufgaben bleiben bestehen.
"Die energiepolitischen Anforderungen ändern sich durch den Ausgang der Wahl nicht", erklärte Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des größten deutschen Energiewirtschaftsverbands BDEW, auf Anfrage der ZFK. Der Ausbau des Energiesystems könne nur mit "legislaturübergreifender Stabilität und verlässlichen Rahmenbedingungen" gelingen.
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