Niedersachsen droht Solarausbau-Ziel zu verpassen
„Die Photovoltaikoffensive des Landes läuft“, sagt Niedersachsens Finanzminister Heere. Doch ein Zwischenziel für die landeseigenen Gebäude ist kaum mehr zu erreichen.
Hannover. Niedersachsen wird sein selbstgestecktes Ziel beim Ausbau der Solarenergie auf landeseigenen Gebäuden wohl verpassen. Für zwei von vier Ausbauregionen steht der Zuschlag an einen privaten Partner noch aus, wie Finanzminister Gerald Heere der Deutschen Presse-Agentur sagte. Dabei sieht das Klimagesetz des Landes vor, dass bis zum laufenden Jahr 30 Prozent aller geeigneten Dachflächen des Landes mit Solarenergieanlagen auszustatten sind. Die bisher errichteten Anlagen werden dafür aller Voraussicht nach nicht ausreichen. Bis zum Jahr 2040 sollen alle geeigneten Dächer belegt sein.
„Die Photovoltaikoffensive des Landes läuft“, sagte Grünen-Politiker Heere zwar. „Zwei Regionen sind bereits vergeben worden: die Region Hannover und der Nordwesten.“ Noch in diesem Monat werde für den Südosten als dritte Region ein Zuschlag erteilt. Danach fehle nur noch eine weitere Ausschreibung.
Viele Dächer müssen erst noch saniert werden
Allerdings: Auch in der Region Hannover ist Heere zufolge bisher erst etwa jedes dritte geeignete Landesgebäude mit Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen belegt worden – oder die Anlagen seien derzeit zumindest in der Montage beziehungsweise in der unmittelbaren Vorbereitung dafür. „Das sind mehr als 33.000 Quadratmeter“, sagte er. „Im Nordwesten sind wir bei über 40.000 Quadratmetern.“ Das sei in dieser Region mehr als ein Drittel der möglichen Flächen.
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