Reiches Pläne wären das Aus für Biogas in deutschen Netzen
Die Bundesregierung plant eine Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes mit tiefen Einschnitten. Biomethan-Produzenten sind alarmiert. Wie reagiert die Branche auf die Pläne?
Berlin. Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet an einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), die tief in die Struktur der Gasnetze eingreifen würde – mit möglichen Kollateralschäden für die Biomethan-Branche. Kern des Vorhabens ist eine systematische Stilllegungsplanung der Gasverteilnetze.
Künftig sollen Netzbetreiber ihre Kunden mit einem Vorlauf von mindestens zehn Jahren über geplante Trennungen informieren können – und zwar auch dann, wenn es sich um Einspeiser von Biomethan handelt. Ziel der Reform ist es, die Erdgasinfrastruktur auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045 geordnet zurückzuführen.
Die Biomethan-Branche kritisiert die Pläne. „Sollte die EnWG-Novelle nicht geändert werden, sind Investitionen in die Biomethan-Produktion massiv gefährdet“, sagte Stefan Jost, Geschäftsführer der DAH-Gruppe, dem Handelsblatt. Die DAH-Gruppe mit Sitz im brandenburgischen Oranienburg betreibt 22 Biogas-Anlagen in einem Umkreis von rund 200 Kilometern um Berlin.
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