Aktuelles – 31. Dezember 2026

Solarförderung endet - Zehntausende PV-Anlagen verlieren ihre Vergütung.

Zehntausende Solaranlagen verlieren 2026 ihre Förderung. Was das für Besitzer heißt – und warum sich der Weiterbetrieb oft trotzdem lohnt.

Zum Jahreswechsel verlieren Zehntausende Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) ihren Anspruch auf die gesetzliche Einspeisevergütung. Denn sie wurden vor über 20 Jahren ins Marktstammdatenregister eingetragen und fallen somit aus der EEG-Förderung. Das geht aus einer Auswertung des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) auf Basis des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur hervor. Demnach fallen 44.232 PV-Anlagen aus der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) heraus. Zum Vergleich: 2021 hatten 16.074 PV-Anlagen keinen Anspruch mehr auf die Einspeisevergütung. Im kommenden Jahr, also 2026, werden es hingegen über 66.000 Anlagen sein, die für die Einspeisung des Solarstroms keine Förderung mehr erhalten. Bis 2030 steigt die Zahl sogar auf 188.811.

Regionale Unterschiede

Besonders auffällig ist dabei die unterschiedliche regionale Verteilung: In Bayern trifft es die meisten PV-Anlagen. Hier endet mit dem Jahreswechsel die Förderung für 19.220 Anlagen – Ende 2026 sind es dann 25.631, die aus der Vergütung fallen. In Baden-Württemberg fällt die Förderung für 9.979 PV-Anlagen weg, 2026 steigt die Zahl auf 15.172. In Nordrhein-Westfalen betrifft es 5.284 Anlagen zum Jahreswechsel – ein Jahr später sind es 7.430. Doch auch im Norden Deutschlands gibt es teilweise Anlagen, die mit dem neuen Jahr die Altersschwelle von 20 Jahren überschreiten: In Niedersachsen sind es 2.759 Anlagen, für die die Besitzer keine Vergütung mehr erhalten – im Folgejahr sind es 4.453.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

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