Aktuelles – 25. November 2025

Stabile Ernte trotz Klimastress

Die Universität Hohenheim untersucht, wie Stromerzeugung und Ackerbau gemeinsam auf einem Feld funktionieren können. Das Stichwort dazu lautet: Agri-PV-Anlage

Wie sich Stromerzeugung und Ackerbau bestmöglich auf einer gemeinsamen Fläche verbinden lassen, untersuchen jetzt Forscher der Universität Hohenheim auf einer 3 600 Quadratmeter großen Forschungsanlage am Ihinger Hof in Renningen (Kreis Böblingen). Die PV-Module sind auf einer bis zu zehn Meter hohen Stahlkonstruktion installiert und erbringen eine Nennleistung von 218 Kilowatt Peak (kWp). Zu erwarten ist ein jährlicher Stromertrag von rund 200 000 Kilowattstunden (kWh). Professor Christoph Schneider ist begeistert von der Stelzenkonstruktion, die Stromproduktion und Landwirtschaft auf einer gemeinsamen Fläche erlaubt: „Da kann sogar ein Mähdrescher unten durchfahren“, sagt der Uni-Rektor. Auch die Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium, Sabine Kurtz, sieht einen großen Vorteil: „Unsere Landwirte müssen schon genug Flächen für Baumaßnahmen hergeben“, weiß die CDU-Politikerin um die Nöte der Bauern. Deshalb fördere das Land Baden-Württemberg bevorzugt „eine hybride Landnutzung wie es bei den Agri-Photovoltaikanlagen der Fall ist“. Professor Ralph Vögele sieht einen weiteren Vorteil: „Hier trifft Theorie auf Praxis.“ Ein großes Plus der Anlage sei, dass sie „angepasst und weiterentwickelt werden kann“. Denn, so betont der Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften: „Wir brauchen die Erkenntnisse jetzt, und nicht erst in zwei Jahrzehnten.“

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