Stadtwerke unsicher über Einstieg in Direktvermarktung kleiner Photovoltaik-Anlagen
Das Stadtwerke-Netzwerk ASEW hat eine stichprobenartige Befragung ausgewertet. Nur 17 Prozent der Stadtwerke haben demnach konkrete Pläne für einen Einstieg in die Direktvermarktung, 49 Prozent bewerten das Geschäftsfeld noch.
Nach den Plänen der Bundesregierung für die EEG-Novelle werden Photovoltaik-Anlagen bis 25 Kilowatt ab Januar keinen Anspruch mehr auf 20 Jahre feste Einspeisevergütung haben. Abgefedert durch diverse Übergangsregeln soll im Prinzip gelten: Alle müssen in die Direktvermarktung. Vor diesem Hintergrund überrascht das Ergebnis einer Umfrage des Stadtwerkenetzwerks ASEW (Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung). Demnach haben trotz der ja schon bald bevorstehenden Änderungen rund 49 Prozent der Stadtwerke noch keine Entscheidung getroffen, ob sie in das Geschäftsfeld Direktvermarktung einsteigen. Nur 17 Prozent verfolgen konkrete Pläne. Rund 13 Prozent planen derzeit keinen Einstieg, und 21 Prozent können diese Frage nach eigenen Angaben noch nicht bewerten.
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