Strommix: Woher Deutschlands Strom aktuell kommt
Wind und Sonne machen den deutschen Strommix grüner. Trotzdem treibt der Bund den Ausbau von Gaskraftwerken voran. Eine Grafik zeigt, woher der Strom zuletzt kam.
Düsseldorf. Mehr als die Hälfte des deutschen Stroms stammt inzwischen aus erneuerbaren Quellen: Im ersten Halbjahr 2026 lag ihr Anteil laut Statistischem Bundesamt bei 59,1 Prozent.
Wichtigster Energieträger blieb die Windkraft vor der Kohle. Zugleich exportierte Deutschland deutlich mehr Strom als im Vorjahreszeitraum, der Importüberschuss schrumpfte von 8,3 auf 0,6 Terawattstunden (TWh). Ein Überblick, woher Deutschlands Strom aktuell kommt, wie viel das Land verbraucht und was passiert, wenn Energieträger ausfallen.
Wie setzt sich der Strommix in Deutschland zusammen?
Der Strommix setzt sich jeden Tag anders zusammen. An Sommertagen steigt der Anteil der Solarenergie, im Winter erzeugen Windräder tendenziell mehr Strom. So stellte im letzten Quartal 2025 Wind Onshore mit 30,6 Prozent den größten Anteil aller Energieträger an der Nettostromerzeugung. Onshore-Windkraftanlagen befinden sich auf dem Festland, während Offshore-Windkraft auf hoher See oder vor den Küsten produziert wird.
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