Aktuelles – 12. Januar 2024

Unterstützung für Energieberatungen liegt noch auf Eis und schränkt iSFP ein

Sowohl für die eingeschränkte Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude (EBW) und die Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN), als auch für die Energieeffizienz in der Wirtschaft (EEW) und den Klimafreundlichen Neubau (KFN) gibt es bisher keinen konkreten Wiedereröffnungszeitpunkt. Damit wird auch die Erstellung individueller Sanierungsfahrpläne eingeschränkt.

Liegt kein iSFP vor, halbieren sich die förderfähigen Kosten auf maximal 30.000 Euro. Außerdem lässt sich ohne den sogenannten iSFP-Bonus der Fördersatz nicht von 15 auf 20 Prozent steigern. „Auch für sanierungswillige Hausbesitzende ist dies ein nicht akzeptabler Zustand, da die ausgesetzte Förderung keine Unterstützung bei der Erstellung individueller Sanierungsfahrpläne ermöglicht. Just diese sind aber beispielsweise bei der Einzelmaßnahmenförderung Grundvoraussetzung für den Erhalt der vollen Unterstützung“, so Bolln. „Im Prinzip kommt dies einer Förderkürzung durch die Hintertür gleich: Statt 12.000 Euro Unterstützung lassen sich ohne Sanierungsfahrplan nur 4.500 Euro erreichen“, rechnet Bolln vor.

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