Aktuelles – Unternehmensnachfolge – August 2023

Verkaufen oder vererben: Unternehmensnachfolge richtig planen

Was vor Jahren in ländlichen Regionen begann, erreicht auch die Metropolen. Denn auch hier sind zahlreiche Handwerksunternehmen inhabergeführt. Wohl dem, der sich auf die klassische Nachfolgeregelung stützen und das Unternehmen an Sohn oder Tochter vererben kann. Derlei Handwerks-Dynastien werden allerdings seltener. Umso deutlicher wird die Nachfolgeproblematik erkennbar. Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) stehen in den nächsten fünf bis sechs Jahren rund 200.000 Übergaben von Handwerksbetrieben an die nächste Generation an, andernfalls droht die Schließung. Es handelt es sich um ein Fünftel aller deutschen Handwerksbetriebe.

Natürlich sind die verschiedenen Handwerksbranchen unterschiedlich stark von diesem Phänomen betroffen. Laut ZDH liegt das Durchschnittsalter der deutschen Installateure und Heizungsbauer bei 50 Jahren, Tendenz steigend. „Macht man sich zu spät oder überhaupt keine Gedanken über den Fortbestand eines Betriebes, kann das im schlimmsten Fall sogar die Existenz gefährden“, so die dringliche Warnung des ZDH. Neugründungen im Handwerk hingegen haben Seltenheitswert. KfW Research nennt für das Jahr 2001 noch 1,5 Millionen neugegründete Handwerksbetriebe, bis 2016 sank diese Zahl auf 672.000. Michael Schwartz, Autor der Studie von KfW Research, erkennt die Gründe vor allem in der guten Konjunktur. Wer einen gut bezahlten Job im Angestelltenverhältnis bekommen kann, hat wenig Gründe, das Wagnis einer beruflichen Selbstständigkeit einzugehen.

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