Aktuelles – 3. Dezember 2025

Wärmemonitor 2024: Nach Energiekrise entwickeln sich Preise der Heizenergieträger sehr unterschiedlich

Die Nachwirkungen der Energiepreiskrise blieben auch im Jahr 2024 noch spürbar: Die Heizenergiepreise verharrten auf einem hohen Niveau, und nach deutlichen Einsparungen blieb der Bedarf konstant. Diese Einsparungen in den Vorjahren waren auch verschiedenen Maßnahmen zu verdanken, die die Bundesregierung während der Energiepreiskrise ergriffen hatte, um den Energieverbrauch zu senken. Zudem wurden private Haushalte finanziell entlastet. Eine dieser Entlastungsmaßnahmen waren die sogenannten Gas- und Wärmepreisbremsen für private Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen. Sie galten für das gesamte Jahr 2023 und deckelten den Preis für Gas und Fernwärme auf 12,0 beziehungsweise 9,5 Cent je Kilowattstunde (kWh) für 80 Prozent des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs. Für den davon abweichenden Verbrauch galt der reguläre Arbeitspreis des jeweiligen Vertrags. Diese Preisbremsen liefen Ende 2023 aus, sodass Haushalte im Jahr 2024 wieder ausschließlich Marktpreise zahlten.

Die Energiepreiskrise hat zu großen Anstrengungen geführt, Energie einzusparen, und neue Impulse gesetzt, um unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden. Diese Impulse kommen auch den im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Emissionszielen zugute. Dennoch verfehlte Deutschland im Jahr 2024 erneut das Sektorziel für den Gebäudesektor. Zwar fielen die Emissionen von 102 auf 100 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, doch das Ziel von 97 Millionen Tonnen wurde nicht erreicht. Damit sind zusätzliche Maßnahmen notwendig, um das Zwischenziel zu erreichen, 2030 nur noch 67 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zu emittieren. Andernfalls wird der Gebäudesektor die zulässigen kumulierten Jahresemissionsmengen zwischen 2021 und 2030 wohl um rund 110 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente überschreiten.

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