ZVEI-Konjunkturbarometer April 2026
Die Auftragseingänge in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie haben auch im Februar 2026 weiter zulegen können. Mit einem Plus von knapp zwei Prozent gegenüber Vorjahr fiel der Zuwachs diesmal allerdings nur moderat aus.
In den zusammengenommenen ersten beiden Monaten dieses Jahres übertrafen die Orders ihren entsprechenden Vorjahreswert um gut zwei Prozent, wobei die Inlandsaufträge etwas stärker anzogen als die Auslandsbestellungen.
Die preisbereinigte Produktion unserer Branche lag auch im Februar niedriger als vor Jahresfrist, und zwar um mehr als zweieinhalb Prozent. Allerdings hatte der Monat auch einen Arbeitstag weniger als 2025.
Zwischen Januar und Februar verfehlte der aggregierte Ausstoß sein entsprechendes Vorjahreslevel um drei Prozent.
Der nominale Umsatz der heimischen Elektro- und Digitalunternehmen kam im Februar 2026 auf 17,8 Milliarden Euro, womit er um knapp anderthalb Prozent höher ausfiel als im gleichen Vorjahresmonat.
Im kumulierten Zeitraum von Januar bis Februar summierten sich die aggregierten Branchenerlöse auf 34,8 Milliarden Euro und waren damit kaum höher als im Vorjahr. Der Inlandsumsatz wuchs hier um vier Prozent, der Auslandsumsatz fiel dagegen um fast drei Prozent zurück.
Mit 871.600 lag die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie zuletzt um 1,3 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. 13.400 arbeiten derzeit kurz.
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